Selbstvertretungstreffen im März 2021

Das monatliche Vernetzungstreffen von Empowerment Now fand diesmal am 6. März 2021, von 14 bis 16:30 Uhr, statt. Die Gruppe bestand aus 17 Selbstvertreter*innen und 4 HI Mitarbeiter*innen, die an dem digitalen Treffen teilnahmen. Vorab gab es wie immer ein halbstündiges gemeinsames Ankommen.

Der erste Programmpunkt auf der Agenda war die Wahl eines Gruppennamens. Alle anwesenden Personen besaßen drei Stimmen, die sie abgeben konnten. Insgesamt standen rund 20 Namensvorschläge zur Auswahl. Da nicht alle Anwesenden mit dem gewählten Namen zufrieden waren, wird beim nächsten Treffen noch einmal eine Feedbackschleife stattfinden.  

Im Anschluss folgte ein Vortrag von Karsten Dietze, der bei Crossroads als Referent für den Bereich Interessensvertretung verantwortlich ist. Der Fokus des Vortrages lag auf den diesjährigen Bundestagswahlen und der Chance für Veränderungen. Die Rechte und Interessen von Menschen mit Behinderung und Fluchtgeschichte sollen von der neuen Regierung stärker mitgedacht werden. Crossroads will diesbezüglich Gesetzesveränderungen voranbringen und hat dahingehend zusammen mit Netzwerkpartner*innen 7 Forderungen erarbeitet. Die Forderungen sollen sich in den Wahlprogrammen der jeweiligen Parteien wiederfinden und somit in den Koalitionsverträgen der Regierung mitgedacht werden. Bei der weiteren Ausarbeitung der Forderungen ist die Expertise und die Erfahrungen der Selbstvertreter*innen von großer Bedeutung. Ende März findet daher ein weiteres Treffen mit Karsten Dietze statt, um die Forderungen im Detail zu besprechen.

Sowohl bei dem Wahlprozess bezüglich des Gruppennamens, als auch bei dem Inputvortrag von Karsten Dietze agierte die Gruppe sehr motiviert und zeigte große Diskussionsfreude. Es war somit wieder ein sehr lebendiges und interaktives Treffen.  

Unser nächstes Treffen findet am 17. April 2021 statt. Bei dem Treffen wollen wir gemeinsam besprechen wie wir unsere Treffen, Aktivitäten und generell unsere Zusammenarbeit in den kommenden Monaten gestalten wollen.


Online-Fortbildung „Flucht und Behinderung“ mit der Bundesakademie für Kirche und Diakonie am 22.03.2021

Zusammen mit der Bundesakademie für Kirche und Diakonie bieten wir eine kompakte Fortbildung zu der Lebenssituation und zu den rechtlichen Rahmenbedingungen von Geflüchteten mit Behinderung in Deutschland an.

Die Fortbildung richtet sich an Fach- und Führungskräfte in der Behindertenhilfe und Flüchtlingshilfe, Sozialarbeiter*innen in Flüchtlingsunterkünften, Ehrenamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten als Vermittler*innen in die Hilfesysteme, Integrationsmanager*innen in der Nachbarschaftsarbeit.

Wir freuen uns auf einen spannenden Tag, an dem auch ein Selbstvertreter von seiner eigenen Fluchtgeschichte und seinen Erfahrungen berichten wird.

Wichtiges auf einen Blick:

  • Online-Veranstaltung „Flucht und Behinderung – Rechtliche Möglichkeiten in der Flüchtlings- und Behindertenhilfe
  • Datum: 22.03.2021
  • Kosten: 85,00 €

Anmeldungen zur Veranstaltung bitte über folgende Website durchführen: https://www.ba-kd.de/programm/rechtliche-moeglichkeiten-in-der-fluechtlings-und-behindertenhilfe/.


Selbstvertretungstreffen am 28.11.2020 über Zoom

Unser digitales Treffen begann am Samstag, den 28. November 2020, um 13:30 und endete um 16:30 Uhr. Insgesamt waren 17 Personen anwesend – 13 Selbstvertreter*innen und 4 HI Mitarbeiter*innen. 3 Personen nahmen zum ersten Mal an einem Treffen von „Empowerment Now“ teil. Sie wurden von der Gruppe herzlich willkommen geheißen.

Die erste Hälfte des Treffens begann mit einem halbstündigen Ankommen, indem Zeit für einen offenen Austausch ermöglicht wurde. Danach folgte eine offizielle Begrüßung und Vorstellungsrunde der neuen Teilnehmenden. Im Anschluss berichtete eine Selbstvertreterin über ihre Teilnahme an einer Veranstaltung zum Thema Flucht und Behinderung. Sie verdeutlichte dabei, dass die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung und Fluchtgeschichte kein Einzelfall, sondern ein strukturelles Problem ist. Am Ende der ersten Hälfte des Treffens wurden die Teilnehmenden dazu angehalten, ein Feedback bezüglich des Aktionsvideos zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung zu geben. Die Rückmeldungen waren sehr positiv. Alle waren sichtlich stolz über das Ergebnis.

In der zweiten Hälfte des Tages stand die Erstellung einer Facebook-Gruppe/-Seite im Fokus. Im Rahmen der Diskussion haben wir uns folgenden Fragen gewidmet: Was wollen wir allgemein mit der Gruppe/Seite erreichen und welche Zielgruppe wollen wir ansprechen? Abschließend folgten ein kleiner Ausblick und der Abschied. Das nächste bundesweite Gruppentreffen findet voraussichtlich am 6. Februar 2021 statt.


Inklusion bedeutet für mich …!

Zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, am 3. Dezember 2020, geben uns die Selbstvertreter*innen von „Empowerment Now“ einen Einblick, was Inklusion für sie bedeutet. In dem Aktionsvideo werden verschiedene Perspektiven und Aspekte beleuchtet, denn „Inklusion“ ist weit mehr als nur ein Begriff: Inklusion ist ein Menschenrecht, eine Haltungsfrage sowie ein Prozess, den wir nur gemeinsam gestalten können.

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Treffen des Selbstvertretungsnetzwerks vom 17. bis 18. Oktober 2020 in Berlin

Das halb analoge, halb digitale Netzwerktreffen von Empowerment Now fand an dem Wochenende des 17. und 18. Oktobers, in dem Hotel Grenzfall, in Berlin statt. Insgesamt nahmen 17 Personen an der Veranstaltung teil, von denen 9 Selbstvertreter*innen (3 online), 2 Begleitpersonen, 5 HI Mitarbeiter*innen und ein Dolmetscher waren. Die Selbstvertreter*innen kamen aus Hamburg, Köln, Bonn und Regensburg angereist.

Am Samstag, den 17. Oktober, begann das Treffen mit einem kurzen Rückblick, indem Selbstvertreter*innen von vergangenen Veranstaltungen berichteten und eigene Projekte vorstellten, in denen sie aktiv sind. Anschließend gab Wolfram Buttschardt, von HI, einen thematischen Einstieg in die Toolbox, die innerhalb des Projektes Crossroads | Flucht, Migration und Behinderung derzeit konzipiert wird.  In der zweiten Hälfte des Tages stand die inhaltliche und gestalterische Konzeption des Aktionsvideos, zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, im Fokus. Hier einigte sich die Gruppe auf ein Video, welches sowohl aus Foto-, als auch aus Filmmaterial besteht und das Thema: „Inklusion bedeutet für mich …“ inhaltlich aufgreift.

Am Sonntag, den 18. Oktober, wurden zu Beginn zukünftige Aktionen und Aktivitäten besprochen, wie die Erstellung eines Vorstellungs-Videos der Selbstvertreter*innen-Gruppe, mögliche Fortbildungen, ein Treffen mit einer/einem Bundestagsabgeordneten, sowie die Anfrage einer Professorin bzgl. der thematischen Gestaltung eines Seminarblocks. Im Anschluss folgte ein virtuelles Gespräch mit Raul Krauthausen, der Gründer des Vereins „Sozialhelden“. In dem letzten Teil des Netzwerk-Treffens wurden Fotos für den zukünftigen Flyer aufgenommen. Dahingehend wurde ein erster Entwurf des Flyers vorgestellt und im Hinblick auf das Design und den Aufbau diskutiert. Abschließend war jede(r) Selbstvertreter*in angehalten ihr/sein mögliches Engagement (z.B. Zeit, Ressourcen, Fähigkeiten) in der Gruppe realistisch einzuschätzen.

Insgesamt wurde das Netzwerktreffen und dessen Atmosphäre von der Gruppe als sehr positiv, produktiv und motivierend wahrgenommen.


Netzwerktreffen Selbstvertretung am 12. September 2020 in Köln

Am 12. September fand in den Tagungsräumen der Jugendherberge Köln-Riel das erste analoge Netzwerktreffen von Empowerment Now statt. 7 Selbstvertreter*innen, 2 Begleitpersonen und vier Mitarbeiter*innen von HI waren bei dem Treffen anwesend. Die Selbstvertreter*innen kamen überwiegend aus dem Köln/Bonner Raum. Es war ein ganz besonderes Treffen, da es sich um das erste Präsenstreffen der Gruppe gehandelt hat. Alle Anwesenden waren daher hoch erfreut sich endlich persönlich kennenlernen zu können und nutzten die Gelegenheit für einen intensiven Austausch.

Bei dem Treffen stand die inhaltliche und gestalterische Konzeption eines Informationsvideos zu Selbstvertretungsmöglichkeiten im Vordergrund. Hierzu wurde sich mit den folgenden Fragen beschäftigt: Was wollen wir in dem Video inhaltlich thematisieren? Wie soll der Ablauf gestaltet werden? An wen richtet sich das Video? Wie gehen wir mit der Sprachenvielfalt der Gruppe um bzw. auf welcher Sprache soll das Video sein? Wer beteiligt sich an dem Video? Es wurden zahlreiche Ideen diskutiert und es gab viele spannende Diskussionen. Bis zum Ende des Treffens konnte ein erstes Konzept erarbeitet werden. Dieses werden wir nun in den kommenden Wochen gemeinsam weiter entwickeln und umsetzen.


Videoprojekt von Selbstvertreter*innen

Der folgende Kurzfilm ist im Rahmen eines partizipativen Videoprojekts im Mai / Juni 2020 entstanden. In dem Video geben drei Selbstvertreter*innen einen Einblick in ihr Leben unter Corona und berichten darüber, was diese Krise für sie persönlich und ihre Familien bedeutet, welche Herausforderungen sie erleben und welche Strategien zur Bewältigung sie entwickelt haben. Die persönlichen Zeugnisse wurden von den drei Protagonist*innen selbst mit ihren Mobilgeräten aufgenommen. Die musikalische Untermalung übernahm ebenfalls einer der beteiligten Selbstvertreter. Ein weiterer Selbstvertreter stellte Bildmaterial zur Verfügung.  Bei dem Kurzfilm handelt es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen Handicap International und ReflAction.