Globaler Launch der IASC-Leitlinien in New York (November, 2019). Veranstaltungsraum mit dem Backdrop der Veranstaltung.

Globale Richtlinien und Koordinierungsmechanismen

Unser Ziel: Unterstützung bei der Erarbeitung und Verbreitung der globalen Inter-Agency Standing Committee (IASC)-Leitlinie zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Humanitären Hilfe und Platzierung von Praxisansätzen zum Mainstreaming von Behinderung in globalen Koordinierungsmechanismen.

1.

Unterstützung des IASC Task Teams zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der humanitären Hilfe bei der Fertigstellung der Leitlinie* (IASC Guidelines for the Inclusion of Persons with Disabilities in Humanitarian Action).

*Diese Unterstützung wurde in Zusammenarbeit mit der International Disability Alliance (IDA) umgesetzt, die zusammen mit HI und UNICEF den Vorsitz des Task Teams innehatte.

2.

Unterstützung bei der Veröffentlichung und Verbreitung der IASC-Leitlinie nach erfolgreicher Genehmigung durch das IASC-Sekretariat.

3.

Platzierung der Ergebnisse aus der angewandten Begleitforschung und den deutschen Projekten zum Kapazitätsaufbau in globalen Koordinierungsmechanismen und anderen globalen Arbeitsgruppen.

Erläuterung zu der IASC-​Leitlinie

Die Idee zur Entwicklung der Leitlinie entstand mit der Lancierung der Charta über die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in humanitäre Maßnahmen (Humanitarian Disability Charta) auf dem ersten Weltgipfel für humanitäre Hilfe 2016, in Istanbul.

Die Leitlinie ist ein Meilenstein für die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in allen Sektoren und Phasen der humanitären Hilfe. Sie ist das Ergebnis von umfassenden Konsultationsprozessen, an denen mehr als 600 humanitäre Akteure und Behindertenselbstvertretungsorganisationen aus der ganzen Welt teilgenommen haben.

Die Leitlinien vermitteln humanitären Akteure und anderen relevanten Interessengruppen praktische Informationen zum Einbeziehen der Bedarfe und Risiken von Menschen mit Behinderungen in humanitären Maßnahmen.

In einem nächsten Schritt wird die neue Referenzgruppe für die Belange von Menschen mit Behinderungen (Disability Reference Group) praktische Umsetzungsinstrumente und Ressourcen entwickeln, um die IASC-Leitlinien zu operationalisieren.

Mehr Informationen zu der IASC-Leitlinie.