Abschlussbericht zu erfolgreichem Training „Meaningful participation of persons with disabilities in humanitarian action“!

Das Foto zeigt eine Frau in einem Rollstuhl mit einer anderen Person

Wieder haben wir das Feedback der Teilnehmer*innen, diesmal zu unserem „Meaningful participation of persons with disabilities in humanitarian action“ Training, in einem ausführlichen Evaluationsbericht ausgewertet und zusammengefasst. Die durchgeführten Aktivitäten und zentralen Erkenntnisse sind im Folgenden aufgeführt:

Das Training (zwei Mal 2,5 Stunden) wurde von unserem Projektpartner CBM konzipiert und gemeinsam mit zwei Selbstvertreter*innen von Menschen mit Behinderung durchgeführt. Es haben hauptsächlich deutsche humanitäre Akteure, die als Projektmanager*innen oder in Referent*innen arbeiten und bereits erste Vorerfahrungen mit der Inklusion von Menschen mit Behinderung haben, teilgenommen.

Die meisten Teilnehmer*innen sind in Süd- und Ostafrika tätig, gefolgt von dem asiatischen und pazifischen Raum, Lateinamerika und der Karibik sowie West- und Zentralafrika. Ihre Organisationen engagieren sich vor allem in den Bereichen Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene, Gesundheit, Nahrungsmittelsicherheit und Ernährung sowie in der Katastrophenvorsorge.

Folgende Punkte standen auf der Trainingsagenda:

  • Darstellung der verschiedenen Arten von Barrieren und Möglichkeiten für (Organisationen von) Menschen mit Behinderungen (OPDs), sich an humanitären Maßnahmen zu beteiligen
  • Überblick über den rechtlichen Rahmen und einschlägige Leitlinien, einschließlich der Inter-Agency Standing Committee (IASC)-Leitlinien zur Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in humanitäre Maßnahmen
  • Identifikation und Kooperation mit OPDs als (potentielle) Partner und gleichwertige Alternativen, sollten keine lokalen OPDs existieren
  • Erwartungen von OPDs an humanitäre Organisationen und umgekehrt
  • Sinnvolle Beteiligung von Menschen mit Behinderungen in allen Phasen des humanitären Projektzyklus

Die Teilnehmer*innen haben in ihrem überwiegend sehr positiven Feedback insbesondere die Beteiligung der Vertreter*innen von OPDs als Redner*innen und Co-Trainer*innen, sowie das Angebot für individuellen Beratungstermine gelobt. Durch letzteres erhielten Teilnehmer*innen die Gelegenheit sich von den Fachreferent*innen zu eigenen Projekten und Themen beraten zu lassen und erfreulicherweise wurde diese Möglichkeit in vollem Umfang genutzt.

“The training was very insightful. Thank you for the organisation and all the valuable inputs.”

Teilnehmende*r

Aus der Evaluierung ging außerdem hervor, dass alle Anwesenden ein tiefergehendes Verständnis für inklusive humanitäre Maßnahmen und Möglichkeiten zur Konsultation von und Zusammenarbeit mit OPDs entwickelt haben.

An dieser Stelle wollen wir uns auch nochmal herzlich bei allen Teilnehmenden für das Interesse und Feedback bedanken!

Die Zusammenfassung des Evaluierungsberichtes ist hier verfügbar.

Mehr Informationen zu den Trainings findet ihr hier. Das Projekt wird vom Auswärtige Amt (AA) gefördert und gemeinsam mit der Christoffel Blindenmission Christian Blind Mission e.V. (CBM) und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) der Ruhr-​Universität Bochum durchgeführt.