Das Projekt: Lasst niemanden zurück!

Stufe 2

Herzlich willkommen auf der Internet-Seite
vom Projekt Phase 2 – Leave no one behind!

Das ist Englisch und heißt:
Stufe 2. Lasst niemanden zurück!

Was wollen wir erreichen?

In vielen Ländern gibt es Krieg.
Oder es gibt Hoch-Wasser und Stürme.
Dann bringen Helfer und Helferinnen oft Not-Hilfe,
zum Beispiel Essen, Trink-Wasser oder Medizin.
Das nennt man humanitäre Hilfe.
Aber Menschen mit Behinderung bekommen oft nichts davon,
weil keiner an sie denkt.
Vielen geht es dann schlecht.
Das darf nicht passieren.

Das Projekt soll den Schutz für
Menschen mit Behinderung verbessern.
Erste Schritte gab es in den Jahren 2016 bis 2018.
Das war die Stufe 1.
Jetzt geht es mit Stufe 2 weiter.

Zwei Personen, die eine Person nutzt einen Blindenstock.

Wir sorgen dafür, dass die Helfer und Helferinnen
an Menschen mit Behinderung denken.
Oder mit ihnen zusammen-arbeiten.
Das gilt für die Helfer und Helferinnen aus Deutschland,
aber auch für ihre Partner in anderen Ländern.

Wenn sie Pläne für Not-Fälle machen,
sollen Menschen mit Behinderung mit-entscheiden.
Damit die Hilfe zugänglich ist.
Das bedeutet:
In der Hilfe gibt es keine Hindernisse für Menschen mit Behinderung.

Drei Personen, die eine Person sitzt im Rollstuhl.

Was tun wir dafür?

Wir wollen, dass man immer an Menschen mit Behinderung denkt,
wenn es Hilfe in einem Not-Fall gibt.
Also schreiben wir Regeln auf,
die für Helfer und Helferinnen auf der ganzen Welt gelten.

Wir schulen und informieren die Helfer und Helferinnen.
Sie sollen besser verstehen,
was Hindernisse für Menschen mit Behinderung sind.
Damit alle Menschen die Hilfe gut nutzen können.

Das können sie auch durch unsere Kurse im Internet lernen.
Wir suchen Bücher und Zeitungen über
die Not-Hilfe für Menschen mit Behinderung.
Und wir sammeln Beispiele,
wo die Hilfe gut geklappt hat.
Oder wo es nicht so gut ging.

Die Experten für die Humanitäre Hilfe
sprechen zusammen auf Veranstaltungen.
Wir wollen, dass Behinderung dort auch ein Thema ist.
Behinderung soll auch ein Thema an den Hoch-Schulen sein,
und zwar im Fach Humanitäre Hilfe.
Und wir wollen, dass man auch sonst viel über Behinderung in der humanitären Hilfe spricht.

Drei Personen sitzen um einen Tisch. Eine vierte Person steht vor einer Flipchart und erklärt etwas.

Wen wollen wir ansprechen?

Menschen, die im Bereich humanitäre Hilfe arbeiten.
Für den Staat oder in einem privaten Verein in Deutschland.
Für den Partner-Verein in einem anderen Land.
Menschen, die humanitäre Hilfe studieren.
Und die Vereine von Helfern und Helferinnen auf der ganzen Welt.

Eine Weltkugel

Wer macht mit?

Es gibt drei Partner beim Projekt:
Der erste heißt Handicap International.
Der zweite heißt Christoffel Blinden-Mission.
Der dritte gehört zur Ruhr-Universität Bochum:
Das Institut für Recht der Friedens-Sicherung
und humanitäres Völker-Recht.
Sie haben viel Erfahrung in diesem Bereich,
die sie gerne weiter geben möchten.
Das Auswärtige Amt gibt das Geld für das Projekt.
Das Auswärtige Amt gehört zur Regierung von Deutschland.

 Vier Personen stehen nebeneinander und halten ihre Hände in die Mitte.

Kontakt

Wenn Sie mehr über unser Projekt wissen möchten,
können Sie uns eine E-Mail schreiben.

leaveNoOneBehind@deutschland.hi.org

Alle Angebote von uns sind kostenlos.

Ein Laptop