Informationsmaterial von Crossroads
Rechtsgutachten: Inklusion und Diskriminierungsschutz im Asylverfahren
Schätzungsweise 10–15 % der geflüchteten Menschen weltweit leben mit einer Behinderung. Auch in Deutschland bilden sie einen relevanten Teil der Schutzsuchenden. Im Asylverfahren werden ihre Bedarfe jedoch häufig nicht erkannt oder nicht ausreichend berücksichtigt. Das hat teils gravierende Folgen für ihren Zugang zu Schutz und ihre gleichberechtigte Teilhabe am Verfahren.
Unser neues Rechtsgutachten zeigt, was die UN-Behindertenrechtskonvention für Asylverfahren und Schutzentscheidungen konkret bedeutet: von barrierefreien und bedarfsgerechten Verfahren über die Berücksichtigung behinderungsspezifischer Verfolgung bis zur Anwendung des aus der UN-BRK folgenden behinderungsspezifischen Non-Refoulement-Maßstabs bei der Prüfung von subsidiärem Schutz und Abschiebungsverboten.
Für Beratung, anwaltliche Vertretung und Entscheidungspraxis bietet das Gutachten konkrete rechtliche Argumentationsansätze, einschlägige Rechtsprechung und Herkunftslandinformationen von Handicap International zu Afghanistan, Irak und Syrien.
Rechtsgutachten herunterladenStudie: Navigating disability and irregular Status in Europe
Die PICUM-Studie untersucht die Situation von Menschen mit Behinderungen mit irregulärem oder prekärem Aufenthaltsstatus in Europa und zeigt, wie sich aufenthaltsrechtliche und behinderungsbedingte Barrieren beim Zugang zu Gesundheitsversorgung, Unterstützung und sozialen Rechten verstärken. HI – Crossroads hat die Studie fachlich unterstützt und insbesondere Expertise zur Situation in Deutschland eingebracht. Die Veröffentlichung ist auf Englisch.
Studie herunterladen(Bedarfs-) Gerechtigkeit in einem ausgrenzenden Sondersystem?
Die Rolle der UN-Behindertenrechtskonvention im Kontext des Asylbewerberleistungsgesetzes. Ein Beitrag aus dem Asylmagazin 03/2025 von Sophia Eckert (HI-Crossroads) und Catharina Hübner (Deutsches Institut für Menschenrechte).
Magazinbeitrag herunterladenMemorandum für einen starken Flüchtlingsschutz
Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni haben wir gemeinsam mit Amnesty International, AWO Bundesverband, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Diakonie Deutschland und PRO ASYL das Memorandum „Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt“ herausgegeben. Das Memorandum wird von einem breiten Bündnis von über 300 Organisationen aus den Bereichen der Wohlfahrt, Menschenrechtsarbeit, Kirchen und Zivilgesellschaft getragen und enthält eine Zukunftsvision für einen starken und solidarischen Flüchtlingsschutz, der die Rechte und die Teilhabe geflüchteter Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Eine barrierefreie Version wird voraussichtlich ab Mitte August zur Verfügung stehen.
Memorandum herunterladenMemorandum für einen starken Flüchtlingsschutz
Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni haben wir gemeinsam mit Amnesty International, AWO Bundesverband, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Diakonie Deutschland und PRO ASYL das Memorandum „Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt“ herausgegeben. Das Memorandum wird von einem breiten Bündnis von über 300 Organisationen aus den Bereichen der Wohlfahrt, Menschenrechtsarbeit, Kirchen und Zivilgesellschaft getragen und enthält eine Zukunftsvision für einen starken und solidarischen Flüchtlingsschutz, der die Rechte und die Teilhabe geflüchteter Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Eine barrierefreie Version wird voraussichtlich ab Mitte August zur Verfügung stehen.
Memorandum herunterladenLeitfaden: Interdisziplinäre Netzwerke erfolgreich gründen und entwickeln
Mit dem Leitfaden „Interdisziplinäre Netzwerke erfolgreich gründen und entwickeln“ möchten wir Fachkräfte ermuntern sich zu vernetzen. Das betrifft Sozialarbeiter*innen, Jurist*innen, medizinischeFachkräfte und Mitarbeiter*innen kommunaler Behörden, Expert*innen der Flüchtlings- und Migrationsberatung, der Behindertenhilfe, der Migrant*innenselbsthilfe, aber auch Verantwortliche in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete.
Leitfaden herunterladenInformationen für Geflüchtete mit Behinderung und deren Angehörige
Viele geflüchtete Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen stehen in Deutschland vor großen Herausforderungen: Wie erhalten sie Unterstützung und Hilfe? Oft haben sie zahlreiche Fragen zum Hilfesystem und möchten wissen, welche Rechte auf Unterstützung ihnen zustehen. Häufig fehlen jedoch Informationen in ihrer eigenen Sprache.
Daher stellt Crossroads Broschüren in neun verschiedenen Sprachen zu verschiedenen Themen bereit, die zur Information und Weitergabe an Klient:innen genutzt werden können.
Factsheet von Handicap International zu Afghanistan
Factsheet von Handicap International zu Afghanistan
Der neue Bericht von Handicap International zur Situation von Menschen mit Behinderungen in Afghanistan.
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Factsheet von Handicap International zu Syrien
Factsheet von Handicap International zu Syrien
Der neue Bericht von Handicap International zeigt: über 28 % der Menschen in Syrien, die humanitäre Hilfe benötigen, haben eine Behinderung. Doch Wiederaufbauprogramme berücksichtigen sie oft nicht, Krankenhäuser und Schulen sind nicht barrierefrei und die medizinische Versorgung nicht gesichert. Weitere Details und Informationen finden Sie in der englischsprachigen Veröffentlichung.
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Handreichung: Selbstvertretung von Geflüchteten mit Behinderung und deren Angehörige
Handreichung: Selbstvertretung von Geflüchteten mit Behinderung und deren Angehörige
Mit dem Projekt Empowerment Now setzt Handicap International seit Anfang 2020 Impulse für Selbstvertretungsprozesse von geflüchteten Menschen mit Behinderung in Deutschland. Wir sind fest davon überzeugt, dass eine effektive Selbstvertretung der Betroffenen und ihrer Angehörigen entscheidend dazu beiträgt, dass die Bedarfe von Geflüchteten mit Behinderung stärker berücksichtigt werden – im Asylverfahren, bei der Aufnahme Geflüchteter und auch bei ihrer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Handreichung ansehen und runterladen