Neue mehrsprachige Flyer

Seit Anfang 2024 steht Crossroads geflüchteten Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen bundesweit mit einer kostenlosen telefonischen Erst- und Orientierungsberatung individuell zur Seite.

Wir beraten zu Fragen rund um das deutsche Hilfesystem für Menschen mit Behinderungen und unterstützen Ratsuchende bei der Kontaktaufnahme und der Anbindung zu lokalen und passenden Hilfsangeboten. Wir beraten mehrsprachig und direkt in ukrainischer, russischer, englischer und arabischer Sprache. Für andere Sprachen ziehen wir einen Dolmetscherdienst hinzu.

Um bundesweit möglichst viele Menschen zu erreichen, haben wir mehrsprachige digitale Flyer entwickelt.

Gern können Sie diese an Interessierte weiterleiten.


Neues Angebot von Crossroads: Fachberatung an der Schnittstelle Flucht, Migration und Behinderung

Sie arbeiten mit geflüchteten Menschen mit Behinderung und suchen nach fachlicher Expertise und Austausch?

Wir bieten Ihnen ab sofort eine spezialisierte Beratung, die Ihnen hilft, Ihre Anliegen und Fragen zu klären:

  • Fachberatung: Klärung komplexer Fälle und fachliche Unterstützung im Umgang mit geflüchteten Menschen mit Behinderung.
  • Fallbesprechungen: Gemeinsame Analyse von herausfordernden Situationen und Erarbeitung individueller Handlungsperspektiven.
  • Erfahrungsaustausch: Vernetzung mit anderen Fachkräften und kollegiale Unterstützung.
  • Fachliche Informationen zu den Themen Flucht, Migration und Behinderung.

Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns, wir freuen uns auf Sie: crossroads-fachberatung@hi.org

Am 24. September 2024 von 15:00 bis 16:00 Uhr informieren wir Sie online zu diesem neuen Angebot. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie in Kürze auf unserer Homepage oder abonnieren Sie einfach unseren Newsletter.


CONNEX: unsere Online-Austauschplattform für Fachkräfte an der Schnittstelle Flucht und Behinderung

Eine gute Vernetzung zwischen Organisationen, Diensten und Einrichtungen der Flüchtlings- und Behindertenhilfe ist essentiell für die langfristige Inklusion von geflüchteten Menschen mit Behinderung in Deutschland. Ziel des Projekts „Qualifizierung regionaler Inklusionscluster an der Schnittstelle Flucht und Behinderung“ ist es, die Entstehung von Lokal- und Regionalnetzwerken im Bereich der Arbeit mit Geflüchteten mit Behinderung zu fördern.

Im Rahmen dieses Projekts haben wir eine Online-Austauschplattform mit dem Namen CONNEX entwickelt. Sie bietet Fachkräften an der Schnittstelle Flucht und Behinderung die Möglichkeit, sich zu aktuellen Themen wie Neuerungen im Asyl- und Migrationsrecht, wegweisenden Gerichtsurteilen im Sozialrecht, Fachveranstaltungen und nützliche Hinweise zu Fachinformationen zu informieren. Zusätzlich können sich Fachkräfte in Themenforen austauschen, Fälle aus der Beratungspraxis diskutieren und selbst wertvolle Informationen verbreiten.

Die Austauschplattform besteht aus unterschiedlichen „Inklusionsclustern“, die entweder auf Bundeslandebene oder auch innerhalb bestimmter Bundesländer angelegt werden können. Neben den Bundesland-abhängigen Regionalclustern gibt es ein bundesweites Inklusionscluster, das jeder Fachkraft offensteht und nach einer Registrierung unmittelbar nutzbar ist. Beitrittsanträge der bundeslandbezogenen Cluster werden von uns manuell überprüft und freigeschaltet.

Wir laden alle Fachkräfte herzlich dazu ein, das bundesweite Inklusionscluster zu testen und von den Informationen und Diskussionen zu profitieren. Zur Nutzung der Plattform finden Sie hier ein Anleitungsvideo. Es werden demnächst zwei Online-Termine stattfinden, die in die Funktionen von CONNEX einführen. Wir werden Sie bald dazu über den Newsletter und über die Austauschplattform informieren. Da sich CONNEX in der Testphase befindet, freuen wir uns über eine aktive Mitgestaltung der Plattform. Lassen Sie uns gern über das Forum „Technische Fragen und Feedback“ wissen, wenn Sie Verbesserungsvorschläge haben. Alternativ können Sie Ihr Feedback und Fragen über eine private Nachricht innerhalb von CONNEX an @claras oder an folgende Emailadresse senden: c.schaefer@hi.org


NOW! Nicht Ohne das Wir

NOW! Nicht Ohne das Wir – Der Gruppenname ist Programm! Gemeinsam setzt sich die Gruppe der Selbstvertreter*innen mit dem Projekt Empowerment Now für mehr Selbst- und Mitbestimmung innerhalb der Gesellschaft und Politik ein. Wir machen uns gemeinsam für die Interessen und Belange von Geflüchteten mit Behinderung und deren Angehörigen stark. In dem Video geben 3 Selbstvertreter*innen einen persönlichen Einblick in ihr Leben und ihre Motivation.

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Das Video gibt es auch mit mehrsprachiger Untertitelung auf Englisch, Arabisch, Kurdisch und Farsi


Selbstvertretungstreffen im März 2021

Das monatliche Vernetzungstreffen von Empowerment Now fand diesmal am 6. März 2021, von 14 bis 16:30 Uhr, statt. Die Gruppe bestand aus 17 Selbstvertreter*innen und 4 HI Mitarbeiter*innen, die an dem digitalen Treffen teilnahmen. Vorab gab es wie immer ein halbstündiges gemeinsames Ankommen.

Der erste Programmpunkt auf der Agenda war die Wahl eines Gruppennamens. Alle anwesenden Personen besaßen drei Stimmen, die sie abgeben konnten. Insgesamt standen rund 20 Namensvorschläge zur Auswahl. Da nicht alle Anwesenden mit dem gewählten Namen zufrieden waren, wird beim nächsten Treffen noch einmal eine Feedbackschleife stattfinden.  

Im Anschluss folgte ein Vortrag von Karsten Dietze, der bei Crossroads als Referent für den Bereich Interessensvertretung verantwortlich ist. Der Fokus des Vortrages lag auf den diesjährigen Bundestagswahlen und der Chance für Veränderungen. Die Rechte und Interessen von Menschen mit Behinderung und Fluchtgeschichte sollen von der neuen Regierung stärker mitgedacht werden. Crossroads will diesbezüglich Gesetzesveränderungen voranbringen und hat dahingehend zusammen mit Netzwerkpartner*innen 7 Forderungen erarbeitet. Die Forderungen sollen sich in den Wahlprogrammen der jeweiligen Parteien wiederfinden und somit in den Koalitionsverträgen der Regierung mitgedacht werden. Bei der weiteren Ausarbeitung der Forderungen ist die Expertise und die Erfahrungen der Selbstvertreter*innen von großer Bedeutung. Ende März findet daher ein weiteres Treffen mit Karsten Dietze statt, um die Forderungen im Detail zu besprechen.

Sowohl bei dem Wahlprozess bezüglich des Gruppennamens, als auch bei dem Inputvortrag von Karsten Dietze agierte die Gruppe sehr motiviert und zeigte große Diskussionsfreude. Es war somit wieder ein sehr lebendiges und interaktives Treffen.  

Unser nächstes Treffen findet am 17. April 2021 statt. Bei dem Treffen wollen wir gemeinsam besprechen wie wir unsere Treffen, Aktivitäten und generell unsere Zusammenarbeit in den kommenden Monaten gestalten wollen.


Online-Fortbildung „Flucht und Behinderung“ mit der Bundesakademie für Kirche und Diakonie am 22.03.2021

Zusammen mit der Bundesakademie für Kirche und Diakonie bieten wir eine kompakte Fortbildung zu der Lebenssituation und zu den rechtlichen Rahmenbedingungen von Geflüchteten mit Behinderung in Deutschland an.

Die Fortbildung richtet sich an Fach- und Führungskräfte in der Behindertenhilfe und Flüchtlingshilfe, Sozialarbeiter*innen in Flüchtlingsunterkünften, Ehrenamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten als Vermittler*innen in die Hilfesysteme, Integrationsmanager*innen in der Nachbarschaftsarbeit.

Wir freuen uns auf einen spannenden Tag, an dem auch ein Selbstvertreter von seiner eigenen Fluchtgeschichte und seinen Erfahrungen berichten wird.

Wichtiges auf einen Blick:

  • Online-Veranstaltung „Flucht und Behinderung – Rechtliche Möglichkeiten in der Flüchtlings- und Behindertenhilfe
  • Datum: 22.03.2021
  • Kosten: 85,00 €

Anmeldungen zur Veranstaltung bitte über folgende Website durchführen: https://www.ba-kd.de/programm/rechtliche-moeglichkeiten-in-der-fluechtlings-und-behindertenhilfe/.


Selbstvertretungstreffen am 28.11.2020 über Zoom

Unser digitales Treffen begann am Samstag, den 28. November 2020, um 13:30 und endete um 16:30 Uhr. Insgesamt waren 17 Personen anwesend – 13 Selbstvertreter*innen und 4 HI Mitarbeiter*innen. 3 Personen nahmen zum ersten Mal an einem Treffen von „Empowerment Now“ teil. Sie wurden von der Gruppe herzlich willkommen geheißen.

Die erste Hälfte des Treffens begann mit einem halbstündigen Ankommen, indem Zeit für einen offenen Austausch ermöglicht wurde. Danach folgte eine offizielle Begrüßung und Vorstellungsrunde der neuen Teilnehmenden. Im Anschluss berichtete eine Selbstvertreterin über ihre Teilnahme an einer Veranstaltung zum Thema Flucht und Behinderung. Sie verdeutlichte dabei, dass die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung und Fluchtgeschichte kein Einzelfall, sondern ein strukturelles Problem ist. Am Ende der ersten Hälfte des Treffens wurden die Teilnehmenden dazu angehalten, ein Feedback bezüglich des Aktionsvideos zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung zu geben. Die Rückmeldungen waren sehr positiv. Alle waren sichtlich stolz über das Ergebnis.

In der zweiten Hälfte des Tages stand die Erstellung einer Facebook-Gruppe/-Seite im Fokus. Im Rahmen der Diskussion haben wir uns folgenden Fragen gewidmet: Was wollen wir allgemein mit der Gruppe/Seite erreichen und welche Zielgruppe wollen wir ansprechen? Abschließend folgten ein kleiner Ausblick und der Abschied. Das nächste bundesweite Gruppentreffen findet voraussichtlich am 6. Februar 2021 statt.


Inklusion bedeutet für mich …!

Zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, am 3. Dezember 2020, geben uns die Selbstvertreter*innen von „Empowerment Now“ einen Einblick, was Inklusion für sie bedeutet. In dem Aktionsvideo werden verschiedene Perspektiven und Aspekte beleuchtet, denn „Inklusion“ ist weit mehr als nur ein Begriff: Inklusion ist ein Menschenrecht, eine Haltungsfrage sowie ein Prozess, den wir nur gemeinsam gestalten können.

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Treffen des Selbstvertretungsnetzwerks vom 17. bis 18. Oktober 2020 in Berlin

Das halb analoge, halb digitale Netzwerktreffen von Empowerment Now fand an dem Wochenende des 17. und 18. Oktobers, in dem Hotel Grenzfall, in Berlin statt. Insgesamt nahmen 17 Personen an der Veranstaltung teil, von denen 9 Selbstvertreter*innen (3 online), 2 Begleitpersonen, 5 HI Mitarbeiter*innen und ein Dolmetscher waren. Die Selbstvertreter*innen kamen aus Hamburg, Köln, Bonn und Regensburg angereist.

Am Samstag, den 17. Oktober, begann das Treffen mit einem kurzen Rückblick, indem Selbstvertreter*innen von vergangenen Veranstaltungen berichteten und eigene Projekte vorstellten, in denen sie aktiv sind. Anschließend gab Wolfram Buttschardt, von HI, einen thematischen Einstieg in die Toolbox, die innerhalb des Projektes Crossroads | Flucht, Migration und Behinderung derzeit konzipiert wird.  In der zweiten Hälfte des Tages stand die inhaltliche und gestalterische Konzeption des Aktionsvideos, zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, im Fokus. Hier einigte sich die Gruppe auf ein Video, welches sowohl aus Foto-, als auch aus Filmmaterial besteht und das Thema: „Inklusion bedeutet für mich …“ inhaltlich aufgreift.

Am Sonntag, den 18. Oktober, wurden zu Beginn zukünftige Aktionen und Aktivitäten besprochen, wie die Erstellung eines Vorstellungs-Videos der Selbstvertreter*innen-Gruppe, mögliche Fortbildungen, ein Treffen mit einer/einem Bundestagsabgeordneten, sowie die Anfrage einer Professorin bzgl. der thematischen Gestaltung eines Seminarblocks. Im Anschluss folgte ein virtuelles Gespräch mit Raul Krauthausen, der Gründer des Vereins „Sozialhelden“. In dem letzten Teil des Netzwerk-Treffens wurden Fotos für den zukünftigen Flyer aufgenommen. Dahingehend wurde ein erster Entwurf des Flyers vorgestellt und im Hinblick auf das Design und den Aufbau diskutiert. Abschließend war jede(r) Selbstvertreter*in angehalten ihr/sein mögliches Engagement (z.B. Zeit, Ressourcen, Fähigkeiten) in der Gruppe realistisch einzuschätzen.

Insgesamt wurde das Netzwerktreffen und dessen Atmosphäre von der Gruppe als sehr positiv, produktiv und motivierend wahrgenommen.


Netzwerktreffen Selbstvertretung am 12. September 2020 in Köln

Am 12. September fand in den Tagungsräumen der Jugendherberge Köln-Riel das erste analoge Netzwerktreffen von Empowerment Now statt. 7 Selbstvertreter*innen, 2 Begleitpersonen und vier Mitarbeiter*innen von HI waren bei dem Treffen anwesend. Die Selbstvertreter*innen kamen überwiegend aus dem Köln/Bonner Raum. Es war ein ganz besonderes Treffen, da es sich um das erste Präsenstreffen der Gruppe gehandelt hat. Alle Anwesenden waren daher hoch erfreut sich endlich persönlich kennenlernen zu können und nutzten die Gelegenheit für einen intensiven Austausch.

Bei dem Treffen stand die inhaltliche und gestalterische Konzeption eines Informationsvideos zu Selbstvertretungsmöglichkeiten im Vordergrund. Hierzu wurde sich mit den folgenden Fragen beschäftigt: Was wollen wir in dem Video inhaltlich thematisieren? Wie soll der Ablauf gestaltet werden? An wen richtet sich das Video? Wie gehen wir mit der Sprachenvielfalt der Gruppe um bzw. auf welcher Sprache soll das Video sein? Wer beteiligt sich an dem Video? Es wurden zahlreiche Ideen diskutiert und es gab viele spannende Diskussionen. Bis zum Ende des Treffens konnte ein erstes Konzept erarbeitet werden. Dieses werden wir nun in den kommenden Wochen gemeinsam weiter entwickeln und umsetzen.