Interessensvertretung

Aktion vor dem Reichstag:

Neuregelung des Staatsangehörigkeitsrechts: Menschen mit Behinderung bleiben ausgeschlossen!

In einer NICHT-Einbürgerungszeremonie vor dem Berliner Reichstag machte die Hilfsorganisation Handicap International am Freitag, 1.12. gemeinsam mit Selbstvertreter*innen auf die drohende Diskriminierung von pflegenden Angehörigen und Menschen mit Behinderung aufmerksam. Gemäß dem Gesetzentwurf der Bundesregierung sollen beide Personengruppen nicht die deutsche Staatsbürgerschaft erwerben können, wenn sie ihren Lebensunterhalt nicht vollständig selbst sichern könnenDiese können aber auf Grund ihrer Pflegetätigkeit, ihrer Behinderung und Barrieren oft keiner Vollzeitbeschäftigung nachgehen.

Vorort berichteten Menschen, denen mit der anstehenden Gesetzesänderung ein Ausschluss droht. Reeham Youssif, Mutter von vier Kindern, darunter eines mit Autismus: „Ich mache das Doppelte von dem, was viele andere Menschen machen, bekomme aber nur die Hälfte ihrer Rechte.“ Reeham Youssif, deren Mann schwer krank ist, engagiert sich neben ihrer Erziehungs- und Pflegearbeit auch ehrenamtlich für andere Familien. Trotz ihres Engagements würde sie nach dem neuen Gesetz nicht die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten können.

 

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